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Allergien - wenn’s überall juckt und beißt!

Über 20 000 verschiedene Stoffe „verunreinigen“ die Luft; die meisten davon gelten für den menschlichen Organismus als „Feinde“!

Diese Partikel können tierischer und pflanzlicher Herkunft sein, oder (was immer mehr der Fall ist!) in irgendeinem Chemielabor entstanden sein. Auch die Haare von unserer Haustieren lösen bei manchen Personen Reaktionen aus. Hunde- und Katzenhaare, Hausstaub, chemische Spritzmittel an Obst (zur Schädlings-Bekämpfung) gehören ebenso dazu wie u.a. das heutige Brötchen-Mehl des Bäckers oder sogar der Maurer-Zement.

Was diese Stoffe auslösen können reicht vom einfachen Schnupfen bis hin zum Bindehautkatarrh, über Hautentzündungen sogar bis zur lebensbedrohenden Atemnot.

Medizinische Lehrbücher umschreiben das Leiden von Millionen Menschen kurz und knapp mit „erworbener Überempfindlichkeit des Körpers gegenüber Stoffen des Lebensraums“.

Also kurz gesagt: Es handelt sich dabei um verschiedene Formen von Allergien.

Die uns allen bekannteste und auch häufigste Art ist der Heuschnupfen.
Pro Jahr nimmt diese Allergie beinahe in zweistelliger Prozentzahl zu!

Mehr als 15 Millionen Menschen im Alter über 15 Jahren leiden heute unter Allergien!

Werden die Erkrankungen nicht behandelt, können sich einige Abarten bis zu lebensbedrohenden Formen entwickeln. Beispiel dafür ist das mit schwerer Atemnot einhergehende Bronchialasthma, das oft durch unbehandelte Allergien ausgelöst wird.

Im Jahre 1990 starben etwa 5000 Menschen an Asthma bronchiale. Im Jahr 1995 waren es bereits 7500, davon fünf Prozent noch unter 35 Jahren. Tendenz steigend...

Während bei den Erwachsenen fast jeder fünfte Bundesbürger davon betroffen ist, liegt die Quote bei Kindern noch viel höher. Neueste Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass bis zu 30(!) Prozent der Kinder im Einschulungsalter unter Allergien leiden.

Was ist der Auslöser von Allergien?

Das menschliche Organismus hat selber die wunderbare Fähigkeit gegen viele Stoffe, Bakterien oder Flüssigkeiten Antikörper (Gegenmittel) zu bilden. Dringt beispielsweise ein Bakterium ein, merken sich Gedächtniszellen seine Strukturen, und körpereigene „Polizei- oder Killer-Zellen“ bekämpfen es.

Durch das Gedächtnis unseres Immunsystems wird eine wiederholte Attacke des Angreifers dann sehr schnell erkannt, die Killerzellen formieren sich und vernichten den Eindringling durch die Bildung von Gegen-Stoffen (Histaminen).

Voraussetzung für das Funktionieren dieses Systems ist, dass der junge Mensch auch mit diesen Stoffen, den Antigenen, in Kontakt kommt, was bei unserer heutigen, auf äusserste Hygiene bedachten Gesellschaft kaum mehr möglich ist.

Es wird zu sehr auf Sauberkeit geachtet, so können die Kinder beispielweise kaum mehr „im Schmutz spielen“! Ein grosser Fehler, wie sich inzwischen herausgestellt hat! Erwiesen ist, dass Kinder von einem Bauernhof die grössere Resistenz gegen Allergien haben, als wohlbehütete Stadtrand-Kinder.

Beim alternden Menschen funktioniert dieses System aus Erkennen und Bekämpfen von Fremdkörpern lange nicht mehr so gut wie im jungen Alter

Die Reaktionen sind dann:

Lästiges Jucken und Beissen

Schwellung der Schleimhäute

gerötete Augen

Entzündungen

Atembeschwerden

Wasserbildung im Gewebe

Wie erkennt man die Verursacher (Auslöser) einer Allergie?

Bei der immer weiter steigenden Zahl von möglichen Auslösern ist dies eine Detektiv-Arbeit!

Eine begrenzte Hautoberfläche wird mit den bereits bekannten Substanzen in Kontakt gebracht. Einige Tage darauf sollten sich an den entsprechenden Stellen auf der Hautoberfläche eine Reaktion (meist Rötung) einstellen. Wenn der auslösende Stoffe erkannt ist, heisst es vor allem, den direkten Kontakt mit diesem zu vermeiden!

Therapie:

Winzige Mengen der „Auslösersubstanz“, die dem Organismus zugeführt werden, veranlassen unseren Körper Antikörper zu produzieren (wie dies beispielsweise auch bei Impfungen geschieht). Diese erkennen dadurch die Strukturen des Angreifers und bekämpfen ihn.

Meine Buchempfehlungen:

                        

Bei einer der häufigsten Allergien, dem Heuschnupfen, empfehle ich Propolis und Blütenpollen aus einer geografischen Region mit möglichst zahlreichen, unterschiedlichen Pflanzenarten! Die Wahscheinlichkeit, dass sich dann auch der „Reizstoff“ (Verursacher) in diesen Bienen-Produkten befindet, ist sehr gross und somit auch die Bildung von entsprechenden Antikörpern gegeben.

Zu meinen Therapie-Empfehlungen!