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Bluthochdruck - Hypertonie

"Wann haben Sie letztmals eine Blutdruck-Messung vornehmen lassen?"

Wie wichtig eine solche Kontrolle für Sie sein kann, möchte ich hier zum Ausdruck bringen.

Bluthochdruck ist eine typische Volks- und Zivilisations-Krankheit! Zumeist wird dieses, auch als Hypertonie bezeichnete Leiden, nicht (oder dann erst sehr spät!) wahrgenommen (entdeckt). Es ist eine Störung des Organismus, die in der Anfangsphase keine Beschwerden verursacht!

Schätzungen zufolge haben in Deutschland rund 18 Millionen Menschen einen zu hohen Blutdruck. Davon sind aber nur etwa 4 Millionen in ärztlicher Behandlung. Weitere 4 bis 6 Millionen wissen um ihren erhöhten Blutdruck, unternehmen aber nichts dagegen, da sie sich eigentlich rundum gesund und wohl fühlen. Und zwischen 6 und 8 Millionen Menschen wissen nicht, dass ihr Blutdruck erhöht ist.

Bei Männer ist dieses Leiden zudem häufiger auszumachen, als bei den Frauen. Erst nach Vollendung der Wechseljahr-Phase steigt die Kurve, der unter dieser Krankheit leidenden Frauen, steil an!

In Deutschland sind 4 von 10 Todesfällen unter 65 Jahre auf Hypertonie zurückzuführen. Von den über 70-Jährigen leidet jeder zweite daran.

Wird Bluthochdruck nicht erkannt oder nicht behandelt, ist er der häufigste und bedeutendste Risikofaktor für Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz).

Der Herzmuskel wirkt dem ständig erhöhten Druck entgegen, indem er anschwillt. Dadurch wird die Herzfunktion eingeschränkt.

Bei Nichtbehandlung kommt es zur typischen Herz-Erweiterung und Herzmuskel-Schwäche, übrigens der häufigsten Ursachen für ein Herzversagen.

Weitere,mögliche Folgen:

Schlaganfall, Herzinfarkt: Ist der Blutdruck erhöht, funktioniert das Gehirn entgegen landläufiger Meinung nicht besser, sondern im Gegenteil, vermindert. Im schlimmsten Fall kann es in Folge der Hypertonie zu einem Gefäßverengung im Gehirn oder zu einer Hirnblutung kommen.

Folge: ein Schlaganfall mit möglicherweise schwersten, irreparablen, lebenslangen Körperschäden (linksseitige Körperlähmung).

Nieren-Schäden:

Die „Verkalkung“ der zu den Nieren führenden Arterien verhindert eine ausreichende Versorgung der beiden Organe, das Nierengewebe stirbt ab, es entwickelt sich das Krankheitsbild einer „geschrumpften Niere“. Das Zusammenwirken von Diabetes und Bluthochdruck erzeugt eine Superposition, die unbedingt verhindert werden muss.

Verschiedene Arten von Gefäss-Schädigungen:

Der stetige Blut-Hochdruck weitet die Gefäße aus und schädigt sie. Durch die dadurch bedingte, zusätzliche Kalkablagerung wird das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts dramatisch erhöht (Gefahr von Arteriosklerose!).

Zum Glück ist es selten zu spät!
 
Eine rechtzeitige Vorsorge oder Ursachen-Behandlung schützt Sie vor weiteren Folgen.

Und das Positive: Selbst die bei Blut-Hochdruck erfahrungsmässig verkürzte theoretische Lebenserwartung, kann nach erfolgter Blutdruck-Normalität wieder auf das normale Maß ansteigen und die Folge-Erkrankungen an Organen und Gefäßen können verhindert oder zumindest eingeschränkt werden.

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