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Osteoporose (Knochenschwund)

Die Osteoporose (vom griechischem „Knochen“ und lateinischen porus „Öffnung“) ist ein übermäßiger Abbau der Knochensubstanz und -struktur und erhöhter Frakturanfälligkeit, der das ganze Skelett betrifft. Die Krankheit ist daher auch als Knochenschwund bekannt.

Eine vielzahl von Ursachen können als Osteoporose-Auslöser genannt werden!

Die wichtigsten möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

Q Mangel an Sexualhormonen (durch eine Störung des Gleichgewichts zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau kommt es zum Verlust an Knochenmasse); in diese Gruppe gehört auch die postmenopausale Osteoporose und ein Teil der Osteoporose beim Mann.

Q
Bösartige Erkrankungen des Knochenmarks, Plasmozytom, Morbus Kahler, die sich primär in einer schnellen Abnahme der Knochendichte niederschlagen

Q
Schilddrüsenüberfunktion, übermäßige Cortison-Produktion der Nebennierenrinde (Morbus Cushing)
Q Ernährungsfehler, also Mangel an Calcium und Vitamin D (Calcium gibt dem Knochen seine Festigkeit und Vitamin D regelt die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung)

Q
Bewegungsmangel, da durch die bei Bewegung auftretenden Maximalkräfte (insbesondere beim Springen, oder bei geeignetem Training mit Zusatzgewichten) die Knochenmasse und vor allem die Knochenfestigkeit vergrößert wird (Mechanostat)

Q
Tabakrauch

Q
übermäßiger Alkoholkonsum

Q
hochdosierter und regelmäßiger Gebrauch bestimmter Medikamente wie z. B. Cortison (zur Behandlung von Rheuma, Asthma oder Allergien) oder Heparin (zur Hemmung der Blutgerinnung)
 
Tatsache ist jedenfalls: Frauen leiden häufiger an Osteoporose als Männer. Mehr als ein Drittel aller Frauen über 60 Jahre sind davon betroffen. Insgesamt rechnet man in Deutschland mit bis zu sieben Millionen Menschen. Mehr als 130 000 Bundesbürger erleiden pro Jahr einen Oberschenkelhalsbruch und Wirbelbrüche. Diese Brüche führen nach mehrjährigem Krankheitsverlauf dazu, dass ein Drittel der Patienten auf Hilfe im Alltag angewiesen ist.

                                      

Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen. Durch den Abbau von Knochenmasse verliert der Knochen seine Stabilität, er wird „spröde“. Bereits geringe mechanische Belastungen führen dann zum Bruch des Knochen.

Die Krankheit Osteoporose ist durch eine geschwundene Knochenmasse und eine poröse Knochenstruktur gekennzeichnet. Beides läßt den Knochen leichter brechen. Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule, die Hüfte oder das Handgelenk.

Im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit reichen z.B. das Hochheben einer Einkaufstasche, das Abstützen um einen Fall zu vermeiden oder ein starker Hustenanfall bereits aus, um den belasteten Knochen brechen zu lassen!

Regelmäßige, körperliche Bewegung im Freien hilft die Knochenmasse zu vermehren und zu stärken. Zufuhr von Calzium (bis 1,5 Gramm/Tag), Vitamin D (durch Sonne, natürliche UV-Strahlung und Nahrung!) und Fluor (Speisesalz) beugen diesem Leiden bereits in hohem Masse vor.

Zu meinen Therapie-Empfehlungen!