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Guaraná do Brasil

Die Legende vom Garaná

Einst wuchs bei den Tupi-Guarani-Indianern am Amazonas ein wunderschöner junger Krieger auf. Überall verbreitete er Freude und Wohlwollen und sein Wort zählte bereits etwas im Ältestenrat. Er verfügte über eine wundersame Gabe: Er konnte Kranken heilen, Streitigkeiten schlichten und die Überfälle der Feinde voraussehen und somit vereiteln.

Da wurde ein dem Bösen zugeordneter Gott mit dem Namen Jurupari von Eifersucht gepackt. In der angenommenen Gestalt einer Schlange biss er den Jüngling und vergiftete ihn tödlich, als dieser im Wald war, um Früchte zu pflücken.

Der Jammer des Volkes bei den Begräbnis-Zeremonien war gross. Da fuhr urplötzlich ein greller Blitz vom Himmel und Tupa, ein den Menschen gutgesinnter Gott, erschien. Er tröstete die Trauernden und gab ihnen die Weisung, die schönen Augen des Toten separat zu begraben.

Also wurden die Augen in die Erde gepflanzt und siehe da: Nach drei Wochen keimte an dieser Stelle eine den Indios bislang unbekannte Pflanze, die sie auf den Namen „Warana“ tauften. Später entstand daraus der heutige Begriff Guaraná. Die Guaraná-Staude wurde als heilige Pflanze gepriesen, die den Indianern Nahrung gab, ihre Krankheiten heilte und ihre Schmerzen lindern konnte.

Jahrhundertelang hüteten die Indios des Tupi-Guarani-Stammes das Geheimnis um diese sagenumwobene Guaraná-Pflanze. Erst vor wenigen Jahrzehnten wurde die hohe Wirksamkeit dieser Urwald-Frucht von der „Zivilisation“ entdeckt und innerhalb kürzester Zeit erlangte GUARANÁ eine weltweite Bedeutung!

                       
                                    Guaraná-Pflanze

Was ist Guaraná?

Guaraná ist eine im Amazonas-Gebiet von Brasilien vorkommende Kletterpflanze (Ranke, Liane), die zu den Seifenbaumgewächsen (Sapindaceae) gehört. Ihr wissenschaftlicher Name ist Guaraná Paullina Cupana Sorbilis. Die Früchte sind haselnussgrosse, hartschalige Nüsse mit einem weissen „Spiegel“ (wie bei der Rosskastanie), die in traubenförmiger Anordnung wachsen.

           
            Fruchtstand in Form einer Traube           Guaraná-Nüsse (geröstet)

Da die Stammpflanze Paullinia cupana eine wildwachsende Pflanze ist, die ohne den tropischen Regenwald (bezw. ohne eine bestimmte Baumart, die der Guaraná-Pflanze als „Wirt“ dient) nicht auskommt. Viele brasilianische Kleinbauern können sich durch das Ernten von Guaraná-Nüssen ihren Lebensunterhalt verdienen und dadurch einen immens wichtigen Beitrag zur Erhaltung des brasilianischen Regenwaldes leisten.
Aus der Frucht (Nuss) der coffeinhaltigen Pflanze bereiten sie sich täglich ein sehr anregendes Getränk, oder backen unter Verwendung von Manjok-Mehl ein Brot, das zum Frühstück verzehrt wird. Nur so können sie unter den harten klimatischen Bedingungen (tropische Hitze und 100% Luftfeuchtigkeit!) einen 16-Stunden- Arbeitstag in voller körperlicher Kraft bewältigen.

Wirkung von Guaraná

Innerhalb von wenigen Minuten erzeugt Guaraná einen körperlichen, geistigen und sexuellen „Energie-Schub“  und behält diese Wirkung (je nach Tabak- und Kaffee-Genuss der Person) über 4-6 Stunden aufrecht! Guaraná-Coffein wirkt anders als das Coffein des Kaffees! Durch die Bindung an Gerbstoffe wird es zeitlich gestaffelt freigesetzt. Guaraná macht nicht nervös und verändert den Herzrhythmus kaum – deshalb verschreibt der Arzt den unverbesserlichen „Kaffe-Tanten“, (die infolge der Bitterstoffe und Säuren im Kaffee akute Magenprobleme bekunden), als „Ersatz-Droge“ eine Kur mit Guaraná!

ACHTUNG: Hochwertiger Guaraná ist Mangelware und deshalb sind Guaraná-Produkte sehr häufig von fragwürdiger Qualität, die aber bereits beim natürlichen Ausgangs-Produkt, dem Guaraná-Pulver (gemahlene Samen) u.a. mit dem Geschmacksinn wahrgenommen werden kann. Die periodisch erscheinende Zeitschrift  K-Tip (Publikations-Organ der Fernsehsendung KASSENSTURZ auf SFDRS) untersuchte 1995 die Qualität von in der Schweiz angebotenen Guaraná und Guaraná-Produkten und kam zu erstaunlichen Resultaten: Nur in zwei Produkten (!) konnte naturreiner Guaraná nachgewiesen werden; alle anderen Proben wurden mit minderwertigen „Kaffee-Abfällen“ (die beim Entcoffinieren des Kaffes anfallen und als Guaraná gehandelt werden!) versetzt!

Inhaltliche Anteile des Guaraná

Pflanzliche Rohfasern ca. 47 %,
Fette 6-10,5 %,
Stärke 9,8 %,
Gerbstoffe (Tannin) 8,5 %,
Harze (Resine) 7,0 %,
Amide 5,5 %,
Coffein 3,3-5,8 %,
Eiweiss 2,7 %,
Saponine 0,5-1,1 %
Spuren von Theobromin 0,25 % und Theophyllin 0,15%

Einsatz-Möglichkeiten von Guaraná

Guaraná im Beruf

Körperlich stark fordernde Berufe, wie Hoch- und Tiefbau-Arbeiter, Möbeltransporteure, Land- und Forst-Wirtschaft, Schausteller, Ueberland-Chauffeure, etc.

Berufe mit Nachtarbeit, wie Securitas, Taxifahrer, Bäcker, Schichtarbeiter, etc. 

Personen mit intellektuellem Stress, wie Manager, Studenten, Buchhalter, Bahn-/Bus- und Tram-Führer, Polizisten, Militär, etc.

Guaraná im Hochleistungs-Sport


Anmerkung: Guaraná-Coffein wirkt sich positiv auf Kraft und Ausdauer aus. Deshalb figurierte es eine zeitlang auf der Dopingliste des IOC. Am 1. Januar 2004 wurde es jedoch wieder von dieser Liste entfernt.

Eine positive Dopingprobe wegen überreichlichem Kaffee- oder Guaraná-Genuss muss also nicht mehr befürchtet werden. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat jedoch die Doping-Labors angewiesen, die Koffeinspiegel weiterhin zu messen, damit die Entwicklung der Koffeineinnahme beobachtet werden kann.

Beispiel: Die Radrennfahrer mixen Guaraná-Pulver (Guaraná em pó) mit Bananenmilch und füllen damit ihre Getränke-Bidons. Beim Bemerken einer sich ankündigenden Krise genügen einige Züge dieser Mixtur, um die negative Phase zu überwinden!

Schwer-Athletik, Ausdauersport-Arten, Sportarten mit hohen Konzentrations-Vorgaben (z.B. Schützen)

Guaraná im (Freizeit-)Sport

Der tägliche Stress und lange Arbeitstage am Arbeitsplatz verhindern abends oft, das maximale Leistungspotential in einer Hobby-Sportart wegen mangelnder Antriebsschwäche auszuschöpfen.

Um diese Ermüdungserscheinungen zu reduzieren, bietet Guarana - ohne auf synthetische, stimulierende Substanzen zurückgreifen zu müssen - die ideale Lösung: Guarana-Coffein fördert die Konzentration ohne nachteilige Symptome auszulösen.

Guaraná im privaten Lebensbereich und als Therapie-Mittel

gegen den sog. „Morgenmuffel“, für einen Motivations-Schub, gegen vorzeitiges Altern, für Diätkuren, für Nachtschwärmer und Partygänger, grössere Autotouren, Privatflieger, Schachspieler, Schauspieler, vor Prüfungen oder Bewerbungen, etc.

Bei Potenz-Störungen, Potenz-Aussetzern, sexueller Überforderung!

Guaraná ist das natürliche Viagra! Mit unserem traditionellen, uralten Guaraná-Potenz-Rezept der Indios vom Amazonas, wird auch Ihre Manneskraft wieder „funktionieren“! (Anmerkung: Bei eingetretener und diagnostizierter Impotenz hilft jedoch auch Guaraná nicht mehr!) 

1,8–2,0 dl Past-Milch
1 gestrichener Kaffeelöffel Guaraná Pouder, Tip „P“
½ Avocado (mit Schale!)
4 Wachteleier (mit Schale!) aus Feinkost-Geschäft
2-3 Spritzer Zitronen-Saft
1 Esslöffel Ovomaltine oder Kakao-Pulver
2-3 Eiswürfel

Alle Zutaten in einen Mixer und ca. 2 Minuten auf höchster Geschwindigkeit mischen lassen! In Glas abfüllen und mit einem Trinkhalm konsumieren!

}}} 20 bis 30 Minuten vor dem Geschlechtsakt anwenden!

Wichtig: Den Bodensatz (Teile des nichtaufgelösten Guaraná-Pulvers!) unbedingt mitkonsumieren!


Bemerkungen zur BIO CROFT Guaraná-Qualität:

Der Guaraná von BioCroft ist mit der amtlichen Kontroll- und Zulassungs-Nummer des staatlichen Ministeriums für Agrokultur ausgezeichnet und entspricht dem hohen Qualitätsstandard „AA“

« Guaraná "N"
Naturreiner Guaraná aus Amazonien mit 3,7 - 4,1% Wirkstoff-Anteilen

« Guaraná "P"
Naturreiner Guaraná aus Amazonien mit über 4,2% Wirkstoff-Anteilen
(Guaraná "P" = die geeignete Qualität für die Therapie gegen Potenz-Probleme)

Guaraná ist ein Naturprodukt und ist vom Klima, den Boden- und den Wetter-Bedingungen abhängig. Aehnlich wie in Europa die Trauben je nach Witterung und Lage mit einem mehr oder weniger hohen Zuckergehalt  (Oechslegrade) geerntet werden, hat auch der Guaraná in Brasilien Streuungen in seinen Wirkstoffanteilen.

Also aufgepasst bei günstigen Guaraná-Angeboten! (Warnung in openPR)
Neben der verminderten Wirksamkeit gibt es auch clevere Geschäftemacher, die Guaraná mit Sojapulver, geröstetem Maniokmehl oder mit Abfallprodukten (Schlacken) aus den Kaffee-Röstereien  „strecken“, bezw. versetzen! Ein preisgünstiges Guaraná-Angebot wird also kaum den geforderten Qualitätsnormen entsprechen können!

Die grosse Gefahr für den Privatkunden, minderwertigen Guaraná einzukaufen, ist leider vorhanden! Dies kann auch aus der folgenden Tatsache unschwer abgeleitet werden:

Die jährlich geerntete Menge an Guaraná beträgt in etwa 600 Tonnen. 80% davon bleiben für den brasilianischen Inlandmarkt reserviert; 20% gehen in den Export! Und diese Menge kann natürlich in keiner Weise die weltweite Nachfrage abdecken!

Die BioCroft-Handelsformen für Guaraná  ê