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Indische Kastanie Charakteristik Der Baum der Weissen Kastanie ist bis zu 30 m hoch. Die Blütezeit ist von Mai bis Juni. Die weißen, fünfzähligen Blüten haben, solange sie befruchtungsfähig sind, einen gelben Fleck. Wenn die Blüten älter werden, ist der Fleck rot. Das zeigt den Bestäubern, dass in den Blüten mit roten Fleck nichts mehr an Nektar und Blütenstaub zu holen ist. Die Blüten sitzen zu vielen in aufrecht stehenden Blütenständen zusammen, die im Volksmund auch Kerzen genannt werden. Nach der Befruchtung entstehen die bestachelten Kapselfrüchte. Die Kapselfrüchte enthalten große braune, glänzende Samen, die Kastanien, die für den Menschen ungenießbar sind. Die Weisse Kastanie zählt zu den Pflanzen, die ihre reifen Früchten mittels der Schwerkraft zu Boden fallen lassen (sogenannte Barochorie). Beim Aufprall auf den Boden platzen die Kapseln in der Regel auf und entlassen ihre großen Samen, die je nach Bodenlage noch einige Meter weiter rollen. Diese sehr seltene Ausbreitungsform der Diasporen wird auch als "Schwerkraftwanderung" bezeichnet.
Die Blätter sind sehr groß, fingerförmig gefiedert, oberseits sattgrün, kahl, schwach glänzend und unterseits hellgrün mit filzigen Adern. Der Blattstiel ist bis zu 20cm lang und rinnig. Die einzelnen Fiederblätter sind länglich verkehrt- eiförmig, zwischen 5-7 in der Anzahl, 10-20cm lang und ca. 10cm breit, vorn zugespitzt und mit doppelt gesägtem Blattrand. Die Rinde ist bei jungen Bäumen hellbraun bis braun und glatt, später wird sie manchmal etwas rötlich und ältere Bäume haben eine graubraunen, gefelderten Borke, die grobrissige Platten biegen sich auf und blättern in Schuppen ab. Der Baum der Weissen Kastanie kann ein Alter von bis zu 300 Jahren erreichen. WirkstoffeDer getrocknete Samen der Weissen Kastanie birgt viele wertvolle Inhaltsstoffe - hauptsächlich Flavonoide und Saponine, die entzündungshemmend und gefäßschützend wirken: Etwa 3 bis 8 % sind Saponine, die zum überwiegenden Teil Glykoside des Barringtogenols C und des
Protoaescigenins sind. Exakt handelt es sich um ein als Aescin bezeichnetes, aus zahlreichen
Einzelkomponenten bestehendes Gemisch acylierter Verbindungen. Der dabei entstehende 22-,28-Diacetylester wird als a-Aescin bezeichnet und ist durch eine sehr
gute Wasserlöslichkeit gekennzeichnet. Flavonoide zu etwa 0,2 bis 0,3 %, darunter vor allem
Glykoside des Quercetins und des Kämpferols. Verbindungen anderer Stoffgruppen nur in sehr geringer
Menge. Aus der Gruppe der Reservestoffe des Embryonen reichlich Stärke (50 %), weiterhin Fettes Öl
(ca. 6,5 %) und Eiweiße (7 bis 11 %). Die Weisse Kastanie wird in der Heilkunde bei Verletzungen und Verstauchungen, Besonders bewährt hat sich der Samen bei Venenschwäche und Venenerkrankungen. So hemmt der Wirkstoff Aescin die körpereigene Produktion von Entzündungsstoffen und verringert
gleichzeitig die Aktivität von Enzymen, die die Gefäßwände zersetzen und diese somit regelrecht von
innen abdichten. Dadurch können entsprechende Präparate schwache oder bereits erkrankte Venen auf
mehrfache Weise unterstützen: Der Venentonus und die Fließgeschwindigkeit des Blutes steigen,
während gleichzeitig die Bildung von Wasseransammlungen im Gewebe (Ödemen) verhindert wird. Wie bei fast allen pflanzlichen Arzneimitteln stellt sich eine Wirkung zumeist erst nach
mehreren Wochen ein. Daher entsprechende Präparate über einen längeren Zeitraum von
mindestens drei Monaten einnehmen. Gegen-Indikation: Keine bekannt. Die BioCroft-Handelsformen für Castanha da India ê |
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