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Kawa Kawa Der Kawa-„Baum“ (auch als Kava geschrieben) ist eigentlich ein immergrüner buschiger Strauch und
stammt aus Polynesien (Neuguinea). Er wird normal etwas über 2 Meter hoch, kann aber auch über 4
bis 5m erreichen. Die hellgrünen, wechselständigen, herzförmigen Blätter sind in etwa 30 cm gross.
Grünlich-weiße Blüten, ährenförmig angeordnet, zeichnen die männlichen Blüten aus. Seltsamerweise
ist über weibliche Blüten jedoch nichts bekannt. Die Pflanze wird der Familie der Piperaceae
(Pfeffergewächse) zugeordnet. In Polynesien dient die Kawa-Wurzel (gemahlen) zur Herstellung eines berauschenden Getränkes. Oft finden auch Stengel, Blätter und Wurzeln darin Verwendung. Von medizinischer Bedeutung ist jedoch auschliesslich die Wurzel-Knolle. Sie wird von ca. dreijährigen Stauden geerntet (ausgegraben), gewaschen, getrocknet und gemahlen. Die feineren Wurzel-Stücke enthalten dabei etwas mehr Wirkstoffe. Kawa Kawa wirkt anxiolytisch (angstlösend) und narkotisierend (schmerzlindernd) und beeiflusst auch das zentrale Nerven-System positiv. Die Pflanze ist erst seit Mitte des 19. Jahrhundert in Europa bekannt und in therapeutischem Gebrauch. Bei den Ureinwohnern Neuguineas wird Kava-Kava vor allem als: * schmerzstillendes Mittel (allgemein), eingesetzt. Bei der oralen Einnahme von Kawa Kawa wird vor allem als primäre Wirkung eine Beeinflussung der
Mundschleimhaut wahrgenommen. Der ganze Rachentrakt wird „taub“. Eine grössere Dosage erzeugt eine
stark euphorisierende (befreiende) Wirkung! Diese hält ca. 2 - 3 Stunden an. Ich empfehle Kawa Kawa als wesentlich gesündere Alternative zu den weitverbreiteten, jedoch auf Dauer organismusschädigenden und oftmals süchtig machenden Benzodiazepinen (wie z.B. Valium, Librium, Tranxilium etc.) und anderen, auf pharma-chemischer Basis produzierten, sog. Tranquilizern! Achtung: In Deutschland kam Kawa
Kawa (wissenschaftlich: Piper methysticum) ins Gerede, als kavahaltige Psychopharmazeutikas (gegen
Unruhe und Schlafstörungen) wegen Verdachts auf Leberschädigungen vom Markt genommen
wurden. ...2002 wurden angeblich Leberschädigungen infolge der Langzeiteinnahme von
Kawa-Produkten nachgewiesen. In mehreren europäischen Staaten wurden die Präparate vom Markt
genommen, was für die Produzenten in Ozeanien schwerwiegende, wirtschaftliche Folgen hat. "Aber Holla!" - in einer Internet-Aerzte-Zeitung
entdeckt: |
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